Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - Breitensport und Spitzensport: gesellschaftliche Aufgaben? [Druckversion]




Breitensport und Spitzensport: gesellschaftliche Aufgaben?
Neue Broschüre aus dem Kolloquium: Sport - Politik - Markt - Staat


Eine neue Publikation des Liberalen Instituts befasst sich mit dem Sport in Deutschland. Detlef Parr gibt eine Bestandsaufnahme und beschreibt anstehende Herausforderungen.

Breitensport und Spitzensport: gesellschaftliche Aufgaben?


In Deutschland sind 27 Millionen Menschen in Sportvereinen organisiert, die sich täglich neu als Orte des Bürgerengagements, des Ehrenamtes und als Schulen der Demokratie erweisen. Die Individualisierung innerhalb der Gesellschaft und die demographische Entwicklung verlangen den Vereinen eine Vielzahl von Veränderungen ab.

Detlef Parr, Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages und sportpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, beschreibt die gesellschaftlich enorm wichtige Rolle der Vereine, die weit mehr sind als Orte der Körperertüchtigung. Sie müssen sich in einer sich rasch verändernden Gesellschaft mit neuen zukunftsweisenden grundsätzlichen Fragen auseinandersetzen, wie z. B.: Welche Auswirkungen hat der demographische Wandel auf die Sportvereine? Was kann getan werden, wenn ganze Regionen entvölkert werden, da deren Bewohner anderswo Arbeit suchen müssen? Löst der Individualsport im Fitnessstudio das Miteinander im Verein ab?

Während der Breitensport weitgehend ohne Einflussnahme der Politik vonstatten geht, zeigt sich beim Hochleistungssport ein komplett anderes Bild: Das deutsche Parlament ist der größte Unterstützer des Spitzensports und oft genug sind es staatliche Einrichtungen wie die Bundeswehr oder Sportleistungszentren, die es den Aktiven ermöglichen, sich mit der notwendigen Intensität für internationale Wettkämpfe in Form zu bringen.

Die soeben erschienene Broschüre kann ab sofort hier bestellt oder aus dem Internet-Angebot der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit heruntergeladen werden Sie ist der zweite Beitrag einer Serie zum Thema „Sport“, die im Nachgang zu einem in diesem Sommer durchführten internationalen Colloquium des LI aufgelegt werden.

Im ersten Teil befasste sich der englische Professor und Essayist Lincoln Allison mit dem Thema „Sport als Tugend…, als Liebe…, als Kommerz“.




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