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| Werner Maihofer |
Vor allem die berühmte, vom ihm verfasste Einleitung in das Freiburger Programm gilt bis heute als eine unübertroffene Verdichtung liberaler Grundlagen und Ziele. Nicht ganz so glücklich verlief die politische Karriere des ausgewiesenen Rechtsexperten, der es innerhalb weniger Jahre vom FDP-Eintritt (1969) zum Bundesinnenminister (1974) brachte, sich in dieser Funktion aber vor allem mit den Herausforderungen des Terrorismus konfrontiert und zu für einen überzeugten Anhänger des Rechtsstaates problematischen Kompromissen gezwungen sah.
Nach dem Ausscheiden aus allen politischen Ämtern Ende der 1970er-Jahre lehrte er wieder Rechtswissenschaft, u. a. am Europäischen Hochschulinstitut, unterstützte dabei weiterhin die FDP in allen Grundsatzfragen.
Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit: Rede beim Kolloquium anlässlich des 90-jährigen Geburtstages von Werner Maihofer am 17./18. Oktober 2008 in Bad Homburg
Werner Maihofer bei Politik für die Freiheit
Freiburger Thesen
Gratulationsschreiben von Walter Scheel an Werner Maihofer zur Ernennung als Bundesminister vom 15. Dezember 1972 (Quelle: ADL, Bestand Walter Scheel, A35-71)
Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus. Alle bisherigen ‚Stichtage’ finden Sie hier.
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