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| Rathaus zu Gotha* |
Einerseits versammelten sich hier nach britischem Vorbild vornehmlich die Anhänger des Freihandels. Zum anderen waren es keine politischen Unbekannten, viele von ihnen waren bereits 1848 aktiv gewesen. Ihr Ziel war es denn auch, die wirtschaftliche Einheit Deutschlands mit der nationalen zu verbinden.
Der dabei gegründete „Kongress Deutscher Volkswirte“ war die erste nationale Vereinigung in Deutschland nach der gescheiterten Revolution, die genuin politische Ziele verfolgte und in der Liberaldemokraten und gemäßigte Liberale wieder zusammenarbeiteten.
Der „Kongress“ wurde zum Nukleus der wiederentstehenden liberalen Nationalbewegung; viele „Volkswirte“ spielten bald darauf im Deutschen Nationalverein und in der Deutschen Fortschrittspartei bzw. später bei den Nationalliberalen eine entscheidende Rolle.
Postkarte des Kongressmitglieds Heinrich Bernhard Oppenheim an Friedrich Böttcher vom 5. August 1879 (Quelle: ADL, Bestand Friedrich Böttcher, N45-439)
Kongress deutscher Volkswirte bei Wikipedia
Globalisierung macht wohlhabend
Schwerpunkt Globalisierung bei der Stiftung
*Foto: Michael Sander, Wikipedia
Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus. Alle bisherigen ‚Stichtage’ finden Sie hier.
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