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Stresemanns Regierung währte dann auch nur gut 100 Tage und wies dennoch ein überaus sehenswerte Bilanz aus: Durch eine Währungsreform wurde die Reichsmark stabilisiert, nachdem zuvor der unsinnige „passive Widerstand“ an Rhein und Ruhr beendet worden war.
Der kommunistische Spuk in Thüringen und Sachsen wurde durch das energische Eingreifen der Reichsregierung beseitigt, während in Bayern Konservative und Nationalsozialisten sich gegenseitig schachmatt setzten. Als Stresemann am 23. November 1923 von seinem sozialdemokratischen Koalitionspartner gestürzt wurde, war das Reich nach allgemeiner Auffassung „gerettet“.
Gustav Stresemann beim Deutschen Historischen Museum
Politik und Weltgeschehen 1923 bei Wikipedia
Zwei Notizen zu Gustav Stresemann ("Stresemann und die 'große Koalition'" sowie "Worauf es ankommt") aus Die Hilfe Nr. 16 v. 15. August 1923
Literaturhinweis: Jonathan Wright: Gustav Stresemann 1878-1929. Weimars größter Staatsmann. München 2006, S. 216 ff.
Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus. Alle bisherigen ‚Stichtage’ finden Sie hier.
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