THA begeht rundes Stiftungsjubiläum
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Künstlerin Helga Tiemann und Sammler Günter Becker mit THA-Leiter Dr. Karl-Heinz Hense (rechts)
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Eine große blaue 50 prangte zum Empfang der Festgäste im Vorhof der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach: Etwa 150 Personen wohnten der zentralen Veranstaltung der THA zum 50. Jubiläum der Mutter-Stiftung bei, knapp einen Monat nach dem herausragenden Festakt der gesamten Friedrich-Naumann-Stiftung im ehemaligen Bonner Bundestag in Gegenwart von Bundespräsident Prof. Köhler.
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| NBegrüßung durch den stv. Vorstandsvorsitzenden Axel Hoffmann |
Der stellvertretende Vorstands-Vorsitzende Axel Hoffmann wies in seiner Begrüßungsansprache vor allem auf die dauerhafte Notwendigkeit liberaler politischer Bildung hin und zitierte dabei den ersten Bundespräsidenten, Stiftungsgründer und Namengeber der Akademie, Theodor Heuss: „Demokratie ist keine Glücksversicherung, sondern das Ergebnis politischer Bildung und demokratischer Gesinnung.“ Über diesen durchaus „staatstragenden“ Auftrag der Stabilisierung der parlamentarischen Demokratie hinaus akzentuierte Axel Hoffmann dann die auf liberale Leitwerte gerichtete Bildungspraxis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Selbsttätigkeit, Risikobereitschaft, freiwillige Solidarität und vor allem eigen- und mitverantwortliches Handeln bildeten den Ideenset für das Veranstaltungsangebot in der THA, im Regionalprogramm und in der Virtuellen Akademie, aber auch die Grundlage für die ideelle Arbeit von Begabtenförderung und Liberalem Institut.
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| Dank an die Künstlerin Helga Tiemann |
Im Publikum begrüßte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende besonders herzlich das letzte lebende Gründungsmitglied der Stiftung, Albrecht Menke, sowie die Künstlerin Helga Tiemann und den Kunstsammler Günter Becker, die eigens aus Köln anreisten. Sie brachten ein von Frau Tiemann im Jahre 1949 gemaltes Porträt von Theodor Heuss mit, das jahrzehntelang nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich war.
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Archiv-Leiterin Dr. Monika Faßbender |
Bevor dieses Gemälde enthüllt wurde, stand die Jubiläumsveranstaltung ganz im Zeichen des Festvortrages „50 Jahre Friedrich-Naumann-Stiftung, Wie alles anfing und was daraus wurde – eine Bilanz“ von Dr. Monika Faßbender. Die Leiterin des in der THA beheimateten „Archiv des Liberalismus“ skizzierte in thesenförmiger Pointierung die einzelnen Etappen der Stiftungsgeschichte. Ausgehend von der von bildungsbürgerlichen Themen und Personen geprägten Gründerphase schlug sie einen faktenreichen Bogen über die engere Verflechtung von Stiftung und liberaler Partei in den siebziger und frühen achtziger Jahre bis hin zu der dank ambitionierter Unternehmensziele und erfolgreicher Managementmethoden profilbildenden Phase der letzten 25 Jahre. „Die Stiftung wäre nicht das, was sie heute ist, wenn es nicht so viele Menschen gäbe, die sich für unsere Arbeit interessierten und sie unterstützten“, bilanzierte sie ins Publikum schauend.
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Das Musik -"Duo Acuarela" aus Köln
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Das in der THA bereits mehrfach zu Konzertehren gelangte „Duo Acuarela“ aus Köln mit Katrin Heller an der Querflöte und Evgeny Zidkov an der Gitarre leistete dann den Übergang zu zahlreichen Gesprächen bei kleinen Häppchen und gaumenfreudigen Getränken.
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| Voll besetzte Halle mit Stiftungs-Hubiläums-Ausstellung im Hintergrund |
Die Theodor-Heuss-Akademie sieht sich nach der eigenen 40-Jahrfeier im letzten Jahr und dem festlich begangenen runden Stiftungsjubiläum im Mai diesen Jahres nunmehr hinreichend und vor allem traditionsvergewissernd gestärkt für die Herausforderungen der nächsten Jahre. Und der wachsende Kollektivismus in Deutschland liefert ohnehin eine dankbare Plattform für aufklärerische liberale politische Bildung!
Klaus Füßmann
Leiter Veranstaltungsprogramm der Theodor-Heuss-Akademie
Anlagen:
Begrüßungsansprache von Axel Hoffmann, stv. Vorstandsvorsitzender.
Festvortrag Dr. Monika Fassbender, Leiterin des Archivs des Liberalismus Link Veranstaltungsbericht Oberberg aktuellLink Veránstaltungsbericht Rundschau online Presseberichte:
WDR Anzeigen-Echo Oberberg aktuell ovz