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| Friedrich Naumann (Plastik vor dem Stiftungssitz) |
Friedrich Naumann, der den zweiten Vortrag am 6. Juni hielt, hatte sich mit dieser Gründung einen lange gehegten Traum erfüllt. Die „Staatsbürgerschule“ sollte „ein Heer von gutgebildeten Kämpfern heranbilden“, die dann „die Erziehung des Volkes zu staatsbürgerlichem Denken im liberalen, sozialen und nationalen Geist“ übernehmen würden. Großen Aufschwung erlebte Naumanns Schöpfung als „Deutsche Hochschule für Politik“ in der Weimarer Zeit, ehe sie nach dem Zweiten Weltkrieg in der Freien Universität aufging. Für die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit stellt die Staatsbürgerschule die Urmutter der liberalen Erwachsenenbildung dar.
Die Gründung der Deutschen Hochschule für Politik
Politische Bildung der Stiftung
Artikel von Wilhelm Heile : „Nutzen und Notwendigkeit einer politischen Volkshochschule“ (Die Hilfe, Nr. 17 vom 25.04.1918, S. 189-191)
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