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| Das 4. Kabinett Adenauer 1961. Ludwig Erhard v.l. |
Liberalerseits wurde der fränkische Wirtschaftsfachmann Ludwig Erhard (1897-1978) nominiert, der sich dann gegen erheblichen Widerstand auf Unionsseite durchsetzte. Damit wurde jener Mann auf einen einflussreichen Posten berufen, der maßgeblichen Anteil an der Etablierung der sozialen Marktwirtschaft in der späteren Bundesrepublik hatte.
Obwohl Erhard sicherlich von liberalen Prinzipien geprägt war, konnte er sich nie zum Eintritt in die FDP entschließen, sondern kam 1949 auf Ticket der CDU in den Bundestag. Allgemein galt aber die FDP sowohl in seiner Zeit als Wirtschaftsminister (1949-1963) und als auch als Bundeskanzler (1963-1966) als die „eigentliche Partei Erhards“.
Zur Ludwig-Erhard-Stiftung
Liberale Stichtage 2008 - mit dieser Serie erinnert das Archiv des Liberalismus im Jubiläumsjahr der Stiftung in unregelmäßigen Abständen an Ereignisse und Personen aus der Geschichte des deutschen Liberalismus.
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