Sperrfrist: 4. September 2007, 12 Uhr
„Deutschland verlässt immer mehr den Weg der Marktwirtschaft. Es wird nicht besser, es wird schlechter. Auf lange Sicht kann dies die soziale und ökonomische Entwicklung unseres Landes stark beeinträchtigen.“ Dies sagte der Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung, Wolfgang Gerhardt, anlässlich der heutigen Vorstellung des neuen Reports Economic Freedom of the World 2007.
In Sachen wirtschaftlicher Freiheit ist Deutschland eher Mittelmaß, wie die diesjährige Studie belegt. Deutschland, das 1980 beim Kriterium wirtschaftliche Freiheit noch auf Platz 9 lag, ist heute nur noch auf Platz 18 (Vorjahr Platz 17). „Was die Wirtschaftsfreiheit angeht, so stagniert das Land“, urteilt Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit. „Ein gewisser Lichtblick bietet die Freiheit des Arbeitsmarktes. Hier hat Deutschland vor zwei Jahren begonnen, gegenüber anderen Ländern aufzuholen.“
Der Jahres-Report der Studie Economic Freedom of the World 2007 untersucht jährlich den Grad an wirtschaftlicher Freiheit in 141 Ländern und bewertet diese vergleichend in einem Index. Die Studie wurde von Forschungsinstituten aus 52 Ländern entwickelt. Von deutscher Seite hat sich das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an dem Projekt beteiligt.
Die volständige Pressemitteilung bieten wir Ihnen in einer Langfassung und einer Kurzfassung. Die Studie (ca. 4 MB) können Sie hier herunterladen, das Titelbild der Studie hier.
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